Meditation

 

Die Meditation ist heute auch in der westlichen Kultur ein Begriff

der Interesse weckt und ähnlich dem Yoga  fast zu einer

Modeerscheinung geworden ist. Zu meditieren hat etwas

faszinierendes, mystisches an sich das anziehend wirkt.

 

Wer allerdings versucht hat die Meditation zu praktizieren

und in seinen Alltag zu integrieren weiss, dass dabei ein

länger andauernder Lernprozess in Gang kommt.

Es wird nicht einfach meditiert, sondern eine tiefe

Auseinandersetzung mit sich selber setzt ein.

Im Versuch zu meditieren können Widerstände

auftauchen, die sich in Form von Störungen auf seelischer 

oder körperlicher Ebene zeigen.

Die schöne Vorstellung entspannt und gelassen zu meditieren

und sich ganz der Achtsamkeit hinzugeben erweist sich dann

als schwer umsetzbar und wird leider oft wieder aufgegeben.

 

Konzentration - Kontemplation - Meditation 

Das Praktizieren kann in diesem Fall jedoch erfreulicherweise

wieder aufgenommen werden und ich ermuntere auch

Menschen, denen das Meditieren ganz fremd ist, die aber

grundsätzlich daran interessiert sind, sich in kleinen Schritten

mit der Methode vertraut zu machen.


Die Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit zu üben

stellt zu Beginn die Grundlage der Meditation dar.

Wir lernen schrittweise mit den auftretenden Störungen

umzugehen und den ganz natürlichen Lernprozess des

Meditierens langsam anzugehen und nach und nach zu vertiefen.


Jede Methode wird vom Leitenden selbst mitgeprägt.

So liegt auch meiner Meditationspraxis zwar die Lehre

der Vipassana - Meditation zugrunde: "die Dinge so zu sehen, wie sie sind " ,

gestaltet sich jedoch ebenfalls durch meine jahrelange Auseinandersetzung

im Meditieren und meinen eigenen Selbsterfahrungs -Prozess.